Lyrikband "Storchenstolz" (2023)

Ende 2023 erschien mein Lyrikdebüt in der Berliner Reihe Lyrik Edition Neun des Verlags der Neun Reiches. Das Buch trägt den Titel „Storchenstolz“. Hier die Inhaltsangabe:
In Storchenstolz begibt sich Florian Birnmeyer in versonnene Welten zwischen Antike, Naturbetrachtung und Liebessehnen. Was war, was ist, was wird sein? — Fragen, die seine Lyrik stellt. Das lyrische Ich erkundet die Stimmung am Meer, ein Storch taucht ein ins Türkis des glasklaren Himmels, alte Seelen treffen sich und wandern umher. Man erkennt die Suche nach dem Sinn im Leben und nach Identität. Das Dichten führt immer wieder in die idyllische Natur und die Mythologie der antiken Welt, wo Morpheus, Odysseus und Apollon sich ablösen. Auch Schönheit, Anmut und Begierde kommen zu ihrem Recht, zwischen silbernem Kuss und ekstatischem Vampirdomizil. Die Quintessenz ist ein „So.“ am Ende jedes Gedichtes, das an das Wiederaufstehen denken lässt in einem neuen Gedicht.
Rezensionen
„Die 27 Gedichte des Lyrikbandes beschäftigen sich in drei Kapiteln mit der antiken Mythologie, mit Liebe und mit Krankheit. Zwischen eindrücklichen Naturbeschreibungen, antiken Anspielungen und dem Thema Identität begibt sich der Gedichtband auf eine Reise, die ans Meer, zu Nymphen, zu Störchen, in eine Traumwelt und auf die Erkundung der Farben, Gerüche und Eindrücke führt. Die Gedichte enden meist mit einem „So.“, das den Abschluss, aber auch den Neubeginn markiert. Aus dem „So.“ entsteht etwas Neues, das zum Weiterlesen und Mitfühlen einlädt.“
„Gedichte bleiben schlank, wenn jemand nicht viele Worte macht. Der Romanist Florian Birnmeyer schreibt solche Gedichte. Auch wenn es um antike Mythen und schwules Begehren geht, um Krankheit und Tod, bleibt er beim klassischen Ideal des „Nie zu viel“. Ursula Maria Wartmann ist vom „Storchenstolz“ angetan.
…
Florian Birnmeyer ist in „Storchenstolz“ kein Mann vieler Worte. Opulenz ist seine Sache nicht. Eher Bescheidenheit, die knappere Form; und wo es bei anderen glüht, ist es bei ihm eher ein Glitzern, hell, hartnäckig und beständig. So wie im namengebenden „Storchenstolz“.“
Ursula Maria Wartmann, Faustkultur.de
„Dein Gedichtband führt in das weite, helle und dunkle, Reich des Lebens, der Liebe in allen Facetten von Glück und Leiden in zahlreichen mythologischen Referenzen.“
Walter Pobaschnig, Literatur Outdoors
„Birnmeyers Gedichte sind ein literarischer Genuss, dem man sich mit Muße und Haltung hingeben sollte, um die Themen zu entschlüsseln, die Motive zu verstehen und die sprachlich hochkomplexe und literarisch vielschichtige Gestaltung hinreichend zu würdigen.
Ich freue mich sehr auf weitere Gedichte aus Florian Birnmeyers Feder, der selbst regelmäßig auf www.der-leser.net Rezensionen veröffentlicht und über eigene Projekte berichtet.“
Johannes Groß, Lbib.de
Warum Lyrik auch heute noch etwas zu sagen hat
Mit Dichtung verbinden wir Goethe, Schiller, Rilke, Heine, Kästner, Celan oder lateinische und griechische Dichter wie Horaz, Vergil, Ovid und Sappho… Doch heute? Was hat Lyrik uns heute noch zu sagen, in einer krisenbehafteten Weltlage, voller Krieg und Unsicherheit?
Ich glaube: viel. Mit Lyrik lässt sich zwar auch heute noch kein Geld verdienen, doch sie ist ein Ausdrucksmittel und Ort der Kraft, des Ausgleichs, der Ruhe, der Erholung, des Schönen und Guten, dessen wir in dieser Zeit umso mehr bedürfen. Auch politisch, kritisch und kämpferisch kann Lyrik sein. Also: Lasst uns dichten, heute und auch in Zukunft!